Vitamine

1. Vitamin D

2. Vitamin K

... 1.Vitamin D

Der Begriff Vitamin D fasst verschiedene fettlösliche Vitamine zusammen und wird auch Sonnenvitamin genannt. Es ist für die bessere Kaliziumaufnahme aus Nahrung bei Unterversorgung und den Einbau in die Knochen verantwortlich. Zudem stärkt es das Immun-, Herz-, Kreislauf- und Muskelsystem und ist für die Reifung von Zellen des Immunsystems zuständig.
Der Körper bildet Vitamin D durch Aufnahme des UV-Lichtes der Sonne und durch bestimmte Lebensmittel. Gesunde Personen können ihren Bedarf an Vitamin D durch ausreichende Sonnenwirkung und eigene Herstellung des Körpers decken.
Der Normalwert bei Erwachsenen liegt zwischen 20-60 mg/ml.

 

Was kann bei einer Mangelerscheinung passieren?
- Knochenerweichung (Osteomalazie)
- Muskelschwäche
- Knochenschmerzen
- Osteoporoserisiko steigt

Was kann bei einem Überschuss passieren?
Dies kann nur passieren wenn man sich nicht auf die natürlichen Vitamin D Lieferanten verlässt, sondern zu viel Präparate einnimmt. Sollte man auf diese angewiesen sein berät man sich am besten mit einem Arzt um dafür zu Sorgen das keine Überdosierung verursacht wird.

Ansonsten kann es zu Nierensteinen oder Nierenverkalkung führen.

 

Lebensmittel die besonders reich an Vitamin D sind:
Lebertran, Fisch (besonders fettreiche Arten Hering, Sardinen oder Lachs), Milchprodukte, Stein- und Shiitake-Pilze.

 

Ungefährer Tagesbedarf bei Erwachsenen:
20 miktogramm(µg)/Tag

2.Vitamin K

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin das in erster Linie für die Blutgerinnung verantwortlich ist indem es sich an der Herstellung von Eiweißen beteiligt die als Gerinnungsfaktor sorgen. Zudem festigt es die Knochen und senkt somit das Risiko für einen Knochenbruch oder Osteoporose. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus indem es vor Kalziumablagerungen in der Arterie schützt.

Bei Patienten die Marcumar oder andere gerinnungshemmende Arzneien einnehmen wird die Bildung von Vitamin K absichtlich gehemmt. Durch eine Vitamin K reiche Ernährung wird der Effekt dieser Medikamente aufgehoben. Dennoch muss nicht gänzlich auf sie verzichtet werden.
Man sollte jedoch darauf achten Lebensmittel mit hohem Vitamin K-Gehalt sparsam zu essen.

 

Was kann bei einer Mangelerscheinung passieren?
Vitamin K Mangel tritt selten auf, da es in vielen Lebensmitteln enthalten ist und zusätzlich von der Darmflora selbst gebildet werden kann. Sollte doch einer entstehen liegt es meist an bestimmten Medikamenten oder einer falschen Ernährung. Wenn dies geschieht kann es zu folgenden Symptomen führen:
- verlangsamte Blutgerinnung (dies zeigt sich beispielsweise durch häufiges Nasenbluten.)
- Tendenz zu blauen Flecken

 

Was kann bei einer Überdosierung passieren?
Dies tritt selten auf, da das Vitamin keine giftige Wirkung hat. Bei einer starken Überdosierung wurden allergische Hautreaktionen und Zerfall der roten Blutkörperchen beobachtet.

 

Wie reguliere ich meinen Vitamin K Spiegel?
Da in sehr vielen Lebensmitteln Vitamin K enthalten ist wird er normalerweise selbstständig durch die Ernährung geregelt. Patienten mit gerinnungshemmenden Medikamenten sollten auf zusätzliche Vitamin K Präparate dringend verzichten.

Ungefährer Tagesbedarf bei Erwachsenen:
0,03 bis 1,5 miktogramm(µg)/Tag


Vitamin K-haltige Lebensmittel